
Aquinas‘ Summa Theologica: Leitfaden zum Lesen
Das Buch, das du niemals verstehen solltest Du nimmst es einmal in die Hand. Vielleicht in einer Bibliothek, vielleicht in einem Antiquariat, wo es zwischen

Das Buch, das du niemals verstehen solltest Du nimmst es einmal in die Hand. Vielleicht in einer Bibliothek, vielleicht in einem Antiquariat, wo es zwischen

Der Mystiker im Spiegel Es gibt Morgen, an denen man in seinem eigenen Leben aufwacht und es sich falsch anfühlt. Nicht weil sich etwas verändert

Der Morgen, an dem du dich nicht mehr erinnern konntest, warum du wütend warst Du wachst auf und fühlst dich von Anfang an falsch. Nicht

Der Geruch eines Großmutterhauses Du gehst zurück ins Haus und der Geruch trifft dich vor allem anderen. Kein Geruch, den du aus dem Gedächtnis hättest

Das Labyrinth, in dem du bereits lebst Du stehst in einem Raum voller Menschen, die du kennst, und du fühlst absolut nichts. Nicht Langeweile, nicht

Die Wand vor dem Wort Man betritt das Gebäude, und die Wand trifft einen, bevor sich die Augen an das Licht gewöhnt haben. Nicht metaphorisch

Die Wand, die zurückstarrt Du stehst davor und etwas verändert sich. Nicht die angenehme Desorientierung beim Erleben von Schönheit, nicht der leichte Schwindel der Dimension

Die Wand, die sich weigert zu trösten Du bist nicht darauf vorbereitet. Du betrittst den Raum und erwartest etwas Monumentales, so wie es öffentliche Denkmäler

Die Wand, die sich weigert, ein Hintergrund zu sein Sie stehen vor einer Wand, und die Wand bewegt sich. Nicht metaphorisch, nicht als fauler Kürzel

Der Körper als die einzige Leinwand, die nicht lügen kann Du erwachst, bevor der Gedanke eintrifft. Vor der Sprache, vor dem Gedächtnis, bevor die organisierte
