
Art Spiegelman: Leben und Werke
Das Nagetier im Raum Du starrst die Müslischachtel an. Es ist sieben Uhr morgens, die Küche ist kalt, und die Zeichentrickmaus auf dem Karton grinst

Das Nagetier im Raum Du starrst die Müslischachtel an. Es ist sieben Uhr morgens, die Küche ist kalt, und die Zeichentrickmaus auf dem Karton grinst

Das Treppenhaus des Mietshauses als Bühne Der Geruch trifft dich, bevor der Klang es tut. Gekochter Kohl, der durch eine Tür sickert, die nie ganz

Die Hand des Zeichners und das Schweigen des Vaters Das Notizbuch liegt offen auf dem Tisch zwischen ihnen, und der Stift bewegt sich weiter, selbst

Der Junge, der nie erwachsen wurde, und der Mann, der nicht aufhören konnte zu zeichnen Man nimmt es in die Hand, weil es nichts anderes

Der Mann, der sich weigerte, bequem zu sein Der Brief kam im Sommer 1916 am Trinity College Cambridge an, und was er enthielt, war keine

Der Staub am Stadtrand Du stehst auf einer Straße, die noch keinen Namen hat. Der Asphalt endet etwa vierzig Meter vor dir, nicht dramatisch, nicht

Die gewöhnliche Falle Du wachst zur gleichen Stunde auf, zu der du seit elf Jahren aufwachst. Du machst Kaffee in derselben Küche, mit denselben Gesten

Das Gewicht der Steine unter den Füßen Du gehst, und die Stadt liegt bereits vor dir. Die Kopfsteine der Via Sacra geben deinem Schritt nicht

Das Wrack auf dem Schreibtisch Du hast den ersten Satz dreimal geschrieben und jedes Mal wieder gelöscht. Die Seite ist immer noch leer – nicht

Der Geruch von etwas Falschem Man betritt die Wohnung und weiß sofort, noch bevor sich die Augen angepasst haben, bevor man die Schwelle überschritten oder
